So machte Warren Buffet das Publikum sprachlos

So machte Warren Buffet das Publikum sprachlos

Der Großinvestor Warren Buffett hielt eine bewegende Rede, mit der er sein Publikum sprachlos machte. Er hielt eine Motivationsrede darüber, dass alle erfolgreichen Menschen eines gemeinsam haben: Sie wissen, dass sie mehr sein können. Sie nutzen ihre Zeit und Energie, um sich auf ihr Ziel zu fokussieren und sich weiterzuentwickeln. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Eine Frau, die nie zur Schule gegangen ist, baute ein 60 Millionen Dollar schweres Unternehmen auf und verkaufte es anschließend an Warren Buffett
  • Ein begeisterter Sportler, der die Uni abbrach, eröffnete ein Mietwagengeschäft, welches später mehr wert war als alle seiner Konkurrenten zusammen
  • Warren Buffett macht deutlich, dass jeder Mensch mit Leidenschaft seine Träume verwirklichen kann, wenn er hart arbeitet und seine Kunden glücklich macht

Wie eine Frau ein Unternehmen für 60 Millionen Dollar aufbaute

Eine Frau flog im Jahr 1917 nach Seattle und sprach kein Wort Englisch. Als sie landete, hatte sie ein Schild um ihren Hals, auf dem stand: „Fort Dodge – in lowa“. Es handelte sich um eine Stadt, in der ihr Mann lebte.  Dieser kam einige Jahre zuvor von Weißrussland nach Amerika. 

In Fort Dodge lebten die beiden zwei Jahre lang. Die Frau fühlte sich nicht wohl, da sie die Sprache nicht sprechen konnte. Schließlich beschlossen sie im Jahr 1919 nach Omaha zu ziehen. Dort fanden sie eine kleine Kolonie russischer Juden, was ihr allmählich dazu verhalf, sich heimischer zu fühlen. Ihre älteste Tochter Frances ging damals zur Schule und brachte ihr die Sprache bei. 

Diese Frau, Rose Blumkin, sparte über viele Jahre Geld, um ihre Eltern und ihre Geschwister nach Amerika zu bringen. Um mehr Geld zu bekommen, verkaufte sie gebrauchte Kleidung und schaffte es so, regelmäßig 50 Dollar wegzulegen. Nicht zu vergessen ist, dass sie zu dieser Zeit vier Kinder hatte.

Im Jahr 1937, 20 Jahre später, hatte sie sich 2.500 Dollar angespart. Mit diesem Geld zog sie nach Chicago und kaufte alle Möbel, die sie für dieses Geld bekam. Schon immer träumte sie davon, ein Möbelgeschäft zu eröffnen. Zwar war sie nie zur Schule gegangen, trotzdem hatte sie es geschafft, Geld anzusparen. Zudem trug sie eine Leidenschaft in sich und hatte einen großen Traum.

Achtung:

So schaffte sie es, ein Unternehmen aufzubauen, dass im Jahre 1983 für 60 Millionen Dollar an Warren Buffett verkauft wurde. Mit genau diesem Unternehmen konnte im Jahr 2017 ein Umsatz von 1,5 Milliarden Dollar verbucht werden. 

Buffett erklärte, so eine Entschlossenheit wie ihre, habe er selten erlebt. Trotz fehlender Bildung gab sie alles dafür, ihren Traum Realität werden zu lassen. 

So wurde ein Unternehmer besser als all seine Konkurrenten  

Buffett erzählte anschließend von einer zweiten Person. Ein begeisterter Sportler, der ungern zur Schule ging. Nach einem Jahr brach er sein Studium an der Universität ab, da er sich nicht wirklich für den Inhalt interessierte. 1941 meldete er sich freiwillig bei der Army, um im 2. Weltkrieg der Armee zu dienen. Aufgrund von Heuschnupfen verweigerten sie seine Aufnahme. Anschließend wurde er bei der Marine genommen, nachdem er sich auch dort freiwillig meldete und bekam insgesamt zwei Ehren-Fliegerkreuze verliehen. 

Am Ende des Krieges kam er zurück in den Westen und war 24 Jahre alt. Er wechselte von einem Job in den nächsten und hatte Schwierigkeiten, seine Bestimmung zu finden. Das änderte sich, als er Gebrauchtwagenhändler in einem Cadillac-Geschäft wurde. Er arbeitete mehrere Jahre in dem Geschäft und fragte irgendwann seinen Chef, ob dieser mit ihm ins Auto-Leasinggeschäft einsteigen möchte. Dieser antwortete, dass der Mann dafür sein Gehalt halbieren müsse und 25.000 Euro Startkapital benötige. Er lieh sich das Geld und begann im Alter von 35 Jahren sein Auto-Leasinggeschäft. Das Geschäft ging nur langsam und so beschloss er mit 40 Jahren und nur 17 Autos ins Mietwagengeschäft einzusteigen. 

Zwar hatte er große, bekannte Konkurrenten und auch seine Autos unterschieden sich nicht von denen der anderen Mitbewerber. Aber er hatte einen Traum und wollte den Kunden das beste Erlebnis ermöglichen. Wert legte er auf Dinge wie den freundlichsten Kundenservice. 

Gut zu wissen:

Als Jack Taylor starb, war seine Firma, die USS Enterprise, mehr wert als Hertz, Avis und alle anderen Autovermieter zusammengenommen. Bald fängt bereits die 4. Generation der Familie an, in diesem Unternehmen zu arbeiten. 

 Das Besondere an Jack waren folgende Eigenschaften: 

  • Er lebte dafür, die Leute zu begeistern. Er wollte seine Begeisterung mit ihnen teilen und jeden Kunden für sich gewinnen und zu einem Freund machen. 
  • Jack arbeitete mit seinen Mitarbeitern zusammen und baute echte Beziehungen zu ihnen auf. Er wollte, dass auch sie ihre Kunden begeistern konnten. 

Warum man durch Fleiß und Freundlichkeit erfolgreich werden kann

Diese Geschichten geben Aufschluss für die Leben von jedem Einzelnen: Es ist nicht der Normalfall, dass jemand beim ersten Mal den Jackpot gewinnt. Jack hat in einer Branche gearbeitet, in der es schwer ist, seine Kunden zu begeistern. Doch im Alter von 40 Jahren verwandelte er ein gewöhnliches Geschäft in ein absolut außergewöhnliches Unternehmen. 

Jack kümmerte sich nicht darum, ob der Aktienmarkt steigen oder fallen würde. Auch interessierte es ihn nicht, wie sich die Geldpolitik entwickeln würde. Generell machte er sich keine Gedanken um Dinge, auf die er keinen Einfluss hat. Stattdessen fokussierte er sich auf die eine Sache, die er beeinflussen konnte: die Zufriedenheit seiner Kunden. 

Gut zu wissen:

Warren Buffett hatte versucht, ihn dazu zu überreden, das Unternehmen an Berkshire Hathaway zu verkaufen. Er hatte abgelehnt, was langfristig die beste Entscheidung war: Der Wert der Firma hat sich bis heute ca. vervierfacht.

Der bekannte Henry Ford ist zweimal gescheitert, bevor er das Unternehmen Ford Motor Company gründete. Das wichtige ist, so erklärt Buffett, ob man im Laufe der Zeit lernt, wo die eigenen Stärken liegen. Es ist nicht nötig, dass jeder von Anfang an die perfekte Geschäftsidee hat. Die besten Unternehmer lernen zu erkennen, was sie für ihre Kunden tun können. 

Das Ziel sollte sein, die Kunden jeden Tag aufs Neue zu begeistern. Kunden merken sich die Orte, an denen sie ein angenehmes Kundenerlebnis hatten. Sie vergessen die Preise, die sie gezahlt haben oder sonstige unwichtige Kleinigkeiten. Aber sie werden sich immer an freundliche, hilfsbereite und begeisterte Menschen erinnern. 

Fazit: Warum jeder mit Leidenschaft erfolgreich werden kann 

Die inspirierenden Geschichten der beiden Unternehmer, von denen Buffett erzählte, machen deutlich, dass wirklich jeder in der Lage ist, erfolgreich zu sein. Die beiden hatten schwierige Ausgangssituationen und Probleme zu bewältigen, seien es fehlende Sprachkenntnisse oder Probleme, den richtigen Job zu finden. Trotzdem gelang es ihnen, außergewöhnliche und erfolgreiche Konzerne aufzubauen und ihre Träume zu verwirklichen.

Alles, was dazu nötig ist, ist die Leidenschaft und der Wille, für seine Träume zu arbeiten. Dafür entwickeln Menschen sich weiter, erlernen neue Skills und tun alles, was nötig ist. Hinzu kommt der Fokus auf die Kunden, denen ein möglichst angenehmes Kundenerlebnis möglich gemacht werden sollte. Wer von seiner Dienstleistung oder seinem Produkt begeistert ist, schafft es, auch andere zu begeistern und sie mit der eigenen Leidenschaft anzustecken.

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