Robert Kiyosaki - Diese Rede über reiche vs. arme Leute brachte das Internet zum Beben

Robert Kiyosaki – Diese Rede über reiche vs. arme Leute brachte das Internet zum Beben

Kiyosaki führte ein Interview und sprach über seine Kindheit und seine beiden Väter. Sein richtiger Vater, der Lehrer war und sein reicher Vater, der Unternehmer war. Er redete über Inhalte, die auch in seinem Buch Rich Dad, Poor Dad erklärt werden. Das Interview wurde schlagartig bekannt und bewegte viele Menschen. Es ging um die Unterschiede von armen und reichen Menschen und wie er selbst lernte, mit Geld umzugehen. 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Schon in seiner Kindheit lernte Kiyosaki, dass es unterschiedliche Menschen in Bezug auf Geld gibt: Unternehmer und Angestellte.
  • Armut beginnt schon mit der Grundeinstellung. Durch geeignete Lehrer kann man viel über den Umgang mit Geld lernen.
  • Investitionen in Vermögenswerte helfen, Geld zu vermehren.

Diese Unterhaltung zwischen Robert Kiyosaki und seinem Vater veränderte seine Ansicht

Eines Tages führte Robert Kiyosaki ein Gespräch über Geld mit seinem Vater, der ein Leiter des Schulwesens war. Nach der Schule ging er nach Hause und fragte seinen Vater ganz direkt, wieso er in der Schule nichts über Geld lernte. Sein Vater war erstaunt über diese Frage und antwortete, dass der Staat den Lehrern nicht erlaubte, den Kindern etwas über dieses Thema beizubringen.

Kiyosaki verstand das nicht. Er antwortete seinem Vater, dass die Schüler doch alle in die Schule gingen, um etwas über Geld zu lernen. Sein Vater erklärte ihm, dass er zur Schule ging, um sich weiterzubilden und anschließend einen Job zu finden. Auch das machte für Kiyosaki keinen Sinn, da man ja einen Job finden wollte, um mit dieser Tätigkeit Geld zu verdienen. 

Kiyosakis Vater schlug ihm vor, er solle den Vater seines besten Freundes um Rat bitten. Denn dieser sei Unternehmer und kein Angestellter des Staates, wie er selbst. Auf die Frage hin, wo denn der Unterschied liege, bekam er die Erklärung, dass Unternehmer sich mit Geld auskennen müssten. Angestellte dagegen müssen nichts über Geld wissen, da sich ihre Arbeitgeber oder der Staat darum kümmern.

So reagierte Kiyosaki nach dem Gespräch

Kiyosaki befolgte den Rat seines Vaters und klopfte an der Tür des Vaters von seinem besten Freund, um etwas über Geld zu lernen. Dieser wimmelte ihn zuerst ab, doch so begann die Geschichte des berühmten Buchs Rich Dad, Poor Dad, das den meisten Finanz-Interessierten heute bekannt ist. 

Achtung:

Der junge Kiyosaki zeigte sich beharrlich und so willigte sein reicher Vater ein, ihm etwas über Geld beizubringen. Dafür bekam er eine einzige Bedingung: Er würde ihn nie für seine Arbeit bezahlen. Denn in dem Moment würde Kiyosaki beginnen, wie ein Angestellter zu denken. Unternehmer würden dagegen ohne Lohn arbeiten. 

Mit 9 Jahren fing Kiyosaki an, etwas über Geld zu lernen. Sein reicher Vater sagte ihm, dass er niemals einen Gehaltsscheck haben möchte. Dann stellte der Junge die Frage, wie er denn dann Geld verdienen soll. Der Vater seines besten Freundes sagte ihm, das wäre genau der Punkt, den Unternehmer herausfinden müssen. 

Als Kind fing Kiyosaki nun an, für seinen reichen Vater zu arbeiten. Dieser hatte mehrere Hotels und Restaurants, in denen der Junge anfing zu putzen und leichte Arbeiten verrichtete. Als er älter wurde, fing er in den Bereichen Marketing, Buchhaltung und Büroarbeit. Im Grunde war er eine Art Azubi, trotzdem arbeitete er immer umsonst und bekam keinen Lohn für seine Arbeit. Im Gegenzug brachte der reiche Vater ihm alles über Geld bei.  

So baut man Reichtum auf

Mehrmals zog der reiche Vater das Spiel Monopoly heraus, um es mit Kiyosaki zu spielen. Irgendwann wurde der Junge wütend und fragte, wann er ihm endlich etwas über Geld beibringen würde. Der reiche Vater erklärte ihm, dass ihm dieses Spiel viel über Geld beibringen könne. Es gebe viele unterschiedliche Arten, Geld zu verdienen. Doch eine Art basiere auf dem Spiel Monopoly.

Eine Möglichkeit, großen Reichtum zu schaffen, ist das Spiel Monopoly im echten Leben. Vier grüne Häuser zu besitzen und dazu ein rotes Hotel. Aber ist das wirklich alles? „Das ist wirklich alles, was denkst du denn, was ich mache?“, fragte der Mann ihn. 

10 Jahre später war Kiyosaki bereits 19 Jahre alt. Er ging auf die Schule in New York und kam zurück nach Hawaii. Inzwischen hatte sein reicher Vater in der Mitte von Waikiki Beach das größte Stück Land gekauft. Wer heute zum Waikiki Beach geht, dem fällt das Hyatt Regency Hotel auf. Es war sein Hotel, genau wie im Spiel Monopoly. 

Gut zu wissen:

Es geht darum, sein Geld in Vermögenswerte zu investieren, die wiederum zu größeren Vermögenswerten werden. Auch die Grundstücke von Kiyosakis Vater waren damals nicht so groß. Deswegen musste er erst die kleineren Grundstücke der Leute aufkaufen. Es dauerte also eine Weile, aber schließlich hatte er das große Stück Land, das er wollte. Und zusammen mit Hyatt bauten sie dieses riesige Hotel, das später für 800 Millionen Euro verkauft wurde.

Warum Schwierigkeiten auf dem Weg gut sind

Trotz seines Wissens, hat auch Kiyosaki finanzielle Abstürze erlebt oder hatte Leute, die ihm in den Rücken gefallen sind. Aber das alles war auch gut so, schließlich konnte er an all den Problemen wachsen und Neues lernen. Viele Leute haben einfach Angst, Fehler zu machen und können sich deshalb auch nicht weiterentwickeln. Die meisten Menschen wollen einfach positive Gefühle haben. Aber nur solche Gefühle zu haben, entspricht nicht der Realität. 

Kiyosaki betonte, dass er nicht arm in der Definition der meisten Menschen war. Trotzdem kam er aus einer Familie mit einer armen Grundeinstellung. Egal in welcher Schicht sich Menschen befinden, Armut beginnt bereits in der Grundeinstellung. Armut kann weitervererbt werden, indem sie den Kindern anerzogen wird. 

Das Problem:

Vielen werden Dinge beigebracht wie „Arbeite hart, um Geld zu verdienen!“ oder „Die Reichen sind böse“. Das Schulsystem wird dir niemals erklären, die du mit Geld umgehen solltest, wie du es vermehren kannst. Der Sinn der Schule ist es, gute Angestellte aufzuziehen. In vielen Fällen ist das wichtig, schließlich sind gute Ärzte oder Juristen nötig. Dabei darf es aber nie um Geld gehen. Den meisten Menschen fehlt echtes Unternehmerwissen wie Buchhaltung, Kreditwesen und Steuern, was man in der Schule nie lernt. 

Wie du echte Lehrer findest

Viele Leute fragen Kiyosaki, wie sein reicher Vater das alles wissen konnte, während sein armer Vater mit einem Doktortitel es nicht wusste. Auf diese Frage antwortet Kiyosaki jedes Mal: Der Vater seines reichen Vaters starb, als dieser 13 Jahre alt war. In diesem jungen Alter musste er lernen, wie man das Familienunternehmen führt. 

Dafür musste er die Schule abbrechen, was für ihn ein Segen war, auch wenn es im ersten Blick nicht danach aussieht. Seine Lehrer wurden ersetzt durch seinen Anwalt, seine Immobilienmakler und seine Buchhalter. Er hatte also nun echte Lehrer, die ihr Wissen auch aktiv auslebten und benötigten, nicht wie die Lehrer in der Schule.

Viele Reiche warnen Kiyosaki davor, sein Wissen zu teilen. Er sollte niemandem verraten, was er weiß und die anderen arm halten. Schon in der Bibel steht „Die Armen werden immer unter uns sein.“ Denn das beginnt schon in der Denkweise. Die Angst hört man schon in ihren Worten, die für sie Realität werden. Niemand sollte Sätze sagen wie „Ich kann mir das nicht leisten!“ oder „Ich schaffe das nicht!“. Stattdessen sollte man sich Fragen stellen wie „Wie kann ich mir das leisten und es schaffen?“

Fazit: Vermögen vermehren durch Vermögenswerte und finanzielles Wissen

Geld kann langfristig vermehrt werden, indem es in Vermögenswerte investiert wird. Diese werden wiederum zu größeren Vermögenswerten, wodurch mehr Geld generiert werden kann. Wichtig ist auch, dass jeder sich richtige Lehrer sucht. Menschen, die ihr Wissen jeden Tag benötigen, erweitern können und auch gerne teilen. 

Dazu gehört auch, Fehler zu machen. Menschen sollten keine Angst davor haben, falsche Entscheidungen zu treffen. Das passiert jedem und ist normal. Durch Fehler können Leute lernen und sich weiterentwickeln. Wichtiger ist es, Dinge auszuprobieren. 

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