7 Wege, um mit Kryptowährungen Geld zu verdienen

7 Wege, um mit Kryptowährungen Geld zu verdienen

Es ist kein Geheimnis, Kryptowährungen sind voll im Trend. Nicht zuletzt, weil viele Menschen sich erhoffen, einen hohen und schnellen Gewinn zu erzielen. Und es ist wahr: Man kann über Nacht über 1000 Prozent Rendite erzielen. Auf der anderen Seite ist das Risiko aber auch extrem hoch, alles mit einem Schlag zu verlieren. Neben dem Investieren gibt es auch andere Wege, wie man mit Kryptowährungen Geld verdienen kann. Welche das sind, das erfährst du hier in diesem Artikel.

1. Staking

Um den Begriff Staking zu verstehen, müssen wir etwas weiter ausholen und starten deshalb bei der allerersten Kryptowährung, dem Bitcoin. Damit wir als Bitcoinnutzer mit Bitcoins bezahlen oder diese versenden können, müssen diese Transaktionen vom Bitcoin-Netzwerk bestätigt, also validiert werden. 

Dieser Prozess läuft nicht wie bei einer Bank zentral, sondern dezentral über ein großes Netzwerk an Teilnehmern ab. Für die Bestätigung der Bitcointransaktion braucht es sogenannte Miner, die hierfür Rechenleistung zur Verfügung stellen. 

Diesen Prozess, der das Bitcoin-Netzwerk am Laufen hält, wird Proof of Work genannt. Er erfordert, wie der Name schon sagt, Arbeit. Und diese Arbeit wird von den Minern übernommen. In der Praxis sind das riesige Mining-Farmen mit tausenden von Grafikkarten, die riesige Mengen an Strom verbrauchen. 

Es gibt aber auch eine Alternative zur Bestätigung von Transaktionen und dabei handelt es sich um das sogenannte Proof-of-Stake-Verfahren. Hier wird kein Strom verbraucht, wie bei den Mining-Farmen. Stattdessen wird die Kryptowährung an das System verliehen, wodurch Transaktionen bestätigt werden können. Dieses Verfahren, also das verleihen der Kryptowährungen für die Bestätigung von Transaktionen, wird Staking genannt.

Mini-Tutorial Binance: Staking mit Kryptowährung

Für alle, die sich näher mit diesem Thema auseinandersetzen oder wissen wollen, wie das Ganze funktioniert habe ich hier nachfolgend ein kleines Tutorial für das Binance-Staking. Den direkten Link zur Anmeldung bei Binance inklusive lebenslangen 10 Prozent Cashback auf die Gebühren gibt es hier.

Hast du ein Konto erstellt, dann gehst du oben auf den Reiter Finance und klickst dann auf Binance Earn.

Jetzt können wir auf der rechten Seite nach dem Coin suchen, den wir Staken möchten. Wenn ich hier beispielsweise den Bitcoin auswähle, dann sehe ich keinen Button für Staking, weil wie schon gesagt, Bitcoin mit dem Proof of Work Konzept arbeitet. 

In der Suche gebe ich jetzt „DOT“ für Polkadot ein und wir sehen, ich erhalte für 30 Tage 11,5 Prozent Gebühren. Mit einem Klick auf Stake kannst du entscheiden, ob du für 30, 60 oder 90 Tage einsteigen möchtest. 

Im selben Fenster gibst du unten ein, wie viele Coins du in Polkadot hereinstecken möchtest und dann wird dir in grüner Schrift angezeigt, wie viel du dafür erhältst.

Ganz wichtig: Die 11,5 Prozent Rendite sind hier auf ein Jahr gerechnet.

2. Das HODLN der großen Zwei

Hodl bedeutet „Hold on for dear life” und heißt in diesem Kontext, dass du weiterhin an den bisher größten zwei Kryptowährungen auf dem Markt festhältst. Die haben nämlich schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sich immer wieder bewähren können.

Trotz Schlagzeilen im Kryptobereich, wie Bitcoin-Verbote in China oder Gerüchte über den Tod des Ethereum Erfinders: Alle Angriffe haben die „großen Zwei“ bisher mit Bravour bestanden.

Wenn ich jetzt auf Coinmarketcap.com schaue, dann ist Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar die mit Abstand wertvollste Kryptowährung. Auf Platz zwei steht Ethereum mit 480 Milliarden Dollar (Stand Dezember 2021). Und der dritte Platz ist der Binance Coin. Der hat gerade mal eine Marktkapitalisierung von 95 Milliarden Dollar.

Wer also auf Bitcoin in der Vergangenheit gesetzt hat und an dem Coin festgehalten hat, der hat richtig gewonnen und das „Hodln“ hat sich mehr als gelohnt. Natürlich kostet es auch einiges an Nerven, in diese Coins zu investieren, weil wir hier enorme Schwankungen haben.

Wer sich eher als Trader sieht, für den ist diese Strategie wohl weniger etwas. Einfach aufgrund der Tatsache, dass man beim HODL-Ansatz versucht, Geld auf langfristige Sicht zu gewinnen. Trader agieren in der Regel in kurzfristigen Zeitfenstern.

Kryptowährungen zu kaufen geht für mich persönlich am besten bei der deutschen Kryptobank Nuri *. Hier kann ich nämlich Sparpläne für Bitcoin und Ethereum erstellen und monatlich in Kryptowährungen investieren. Aktuell bekommst du bei Nuri 50 Euro Bonus bei deinem ersten Bitcoin- oder Ethereum-Kauf. Dieses Angebot gilt, wenn du dich über diesen Link * bis zum 31. Dezember anmeldest. 

Mehr Informationen zu Nuri bekommst du außerdem in meinem Video-Erfahrungsbericht. Den Link dazu gibt es hier.

3. Affiliate-Marketing

Weg Nummer 3, um mit Kryptowährungen Geld zu verdienen, ist das Affiliate-Marketing. Affiliate-Marketing ist eine Methode, bei der Unternehmen dazu anregen, online für Sie Kunden zu gewinnen. 

Das Affiliate-Marketing kann dabei über den eigenen YouTube-Kanal, über die eigene Website oder andere Plattformen wie Facebook oder Instagram aufgebaut werden. 

Über sogenannte Affiliate-Links kann dein erfolgreich gewonnener Kunde dem Affiliate Partner, also dir, zugeordnet werden. Für die erfolgreiche Kundengewinnung gibt es dann eine Provision, eine Prämie oder eine andere Art der Auszahlung.

Gerade im Kryptobereich ist es für jeden Anleger sehr einfach ins Affiliate-Marketing einzusteigen. Auf der Deutschen Bison App * gibt es beispielsweise eine Funktion, mit der man Freunde über einen Link einladen kann. Dabei erhältst du 15 Euro und auch dein eingeladener Freund erhält 15 Euro, nachdem er auf Bison investiert hat. 

Solche Affiliate-Programme gibt es bei fast allen Kryptoplattformen, Brokern und Börsen. Bei Binance gibt es eine etwas andere Art der Auszahlung. Für jeden gewonnenen Neukunden erhältst du dort einen Teil der Transaktionsgebühren, die dieser Kunde auf der Plattform bezahlt.

Aber auch der neue Kunde bekommt über deinen Link einen Rabatt auf Transaktionsgebühren. Also eine Win-win-Situation. 

4. Aktienkauf

Es gibt viele Unternehmen, die vom Krypto-Universum profitieren. Ein Beispiel wäre die Krypto-Börse Coinbase *, die es auch als Aktie gibt. Und hier ist interessant, egal ob Kryptowährungen gerade steigen oder fallen, Coinbase verdient sich so oder so an den Transaktionsgebühren eine goldene Nase. Das Ganze verleiht der Aktie eine gewisse Sicherheit.

Sollten Kryptowährungen aber vollkommen ihre Daseinsberechtigung verlieren, dann wird sich Coinbase wohl nicht weiter über Wasser halten können. Weitere Aktien, die beispielsweise stark vom Krypto-Hype profitieren, sind Tesla und MicroStrategy.

Tesla profitiert von steigenden Bitcoin-Kursen, weil das Unternehmen selbst einen Teil seines Cash-Bestandes in Bitcoin investiert hat. Steigt also der Bitcoinkurs, ist es gut möglich, dass der Tesla-Kurs steigt. 

Einen deutlich stärkeren Zusammenhang zwischen Bitcoin-Kurs und Aktienkurs gibt es bei MicroStrategy. Das Softwareunternehmen mit 2600 Mitarbeitern ist unter der Geschäftsführung von Michael Saylor stark in Bitcoin investiert. 

Aktuell hält die Firma drei Milliarden Dollar in Bitcoin – deren Wert sich in letzter Zeit schon deutlich erhöht hat. Der Unternehmenswert ist also stark an den Bitcoin Preis gekoppelt. Das Positive an diesen Investments ist aber: sollte der Bitcoin aus irgendeinem Grund auf null gehen oder abgelöst werden, haben Firmen wie Tesla oder MicroStrategy trotzdem noch einen Wert. 

5. Bitcoin-Ertrags-Konto

Bei diesem Verfahren gibst du deine Coins weg und bekommst ähnlich wie beim Staking einen festgelegten Zinssatz. Bei der Kryptobank Nuri zum Beispiel gibt es eben solch ein Konto auf das du aktuell circa 3 Prozent Zinsen in Jahr erzielen kannst.

Gerade für Leute, die an den Bitcoin glauben, ist das eine interessante Möglichkeit, um nebenher Zinsen einzustreichen. Das ganze erinnert dann an das gute alte Sparbuch, bei dem es vor vielen, vielen Jahren noch ein paar Prozent Zinsen gab.

6. Krypto Trading

Beim Krypto Trading geht es darum, von den Preisbewegungen am Markt zu profitieren. Das heißt traditionell eine Kryptowährung kaufen und diese dann optimaler Weise später zu einem höheren Wert wieder verkaufen. 

Das Krypto Trading hat sich jedoch so weiterentwickelt, dass Trader typischerweise Derivate nutzen, um auf steigende und fallende Preise der Kryptowährung zu setzen.

Viele Trader fühlen sich hier gerade bei hoher Volatilität wohl, das heißt bei großen Schwankungen der Kurse nach oben und unten. 

Denn je größer die Schwankungen, desto mehr Gewinn-, aber auch Verlust-Potenzial bietet ein Trade. 

Gerade der Kryptomarkt ist bekannt für große Preisschwankungen, weshalb sich hier viel Geld verdienen lässt. Gleichzeitig ist das Risiko auch dementsprechend hoch. 

Die Trading Plattform eToro weist auf Ihrer Website aus, dass 68 Prozent der Privatanleger Geld verlieren, wenn sie mit Derivaten handeln.

Was allerdings schon den einen oder anderen Privatanleger reich gemacht hat, ist das sogenannte News-Trading. Ein Beispiel? Elon Musk erwähnt zum Ersten Mal den Dogecoin und der Preis dieser Kryptowährung geht durch die Decke. Was auf jeden Fall dazu gesagt werden muss, der Dogecoin hat von seinem Allzeithoch bis heute schon wieder 68 Prozent eingebüßt. 

Ob du nun mit dem Trading starten willst oder nicht, sei dir auf jeden Fall den Risiken bewusst.

7. Cashback

Einige Krypto-Börsen bieten eine Cashback-Funktion an. Zum Beispiel in Verbindung mit einer kostenlosen VISA-Karte. Bei der Krypto-Börse crypto.com gibt es für die VISA-Karte verschiedene Stufen von ein bis acht Prozent Cashback. 1 Prozent Cashback gibt es hier ohne bestimmte Voraussetzungen und die Karte ist komplett kostenlos. 

Das heißt für jeden Einkauf mit dieser Karte gibt es ein Prozent zurücküberwiesen. Die Auszahlung erhält man hier in der Kryptowährung der Börse crypto.com und nicht in Euro. Der Verkauf der Crypto.com-Coins in Euro ist aber möglich.

Fazit: Mehr als man denkt

Kryptowährungen sind mittlerweile so groß, dass sich ganze Systeme um sie herum gebildet haben, die man von klassischen Banken normalerweise kennt. Und vermutlich wissen die wenigsten von den Möglichkeiten, die sich hier einem bieten.

Wie steht es mit dir? Nutzt du einen der oben genannten Wege oder ist das völliges Neuland für dich? Lass mir gerne deine Kommentare und Anregungen zu diesem Thema da. Ich freue mich auf dein Feedback.

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