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Warren Buffett VERRÄT- Wie man MILLIONEN mit 10.000 € macht

Warren Buffett VERRÄT- Wie man MILLIONEN mit 10.000 € macht

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Ob du es glaubst oder nicht: Der Milliardär Warren Buffett war kein reicher Millionärs-Erbe. Er startete mit einer kleinen Summe, genauso wie die meisten von uns. Im heutigen Artikel schauen wir uns Aussagen aus seinen jährlichen Aktionärsversammlungen an. Darin verrät er, wie du aus kleinen Beträgen von 10.000 € oder weniger ein Millionenvermögen machen kannst. 

Punkt 1 – Kleinunternehmer haben mehr Chancen.

Buffett spricht an, dass er mit wenig Geld viel mehr Möglichkeiten hätte zu investieren. Und mehr Möglichkeiten bedeuten mehr Chancen. Das bedeutet, dass wir als Kleinanleger ein Riesenvorteil gegenüber den riesigen Vermögensverwaltern haben. Denn wie soll ein Warren Buffett mit 100 Milliarden an Cash in ein Unternehmen investieren, das nur 50 Millionen wert ist? Das ist ungefähr, wie wenn ich einen Elefanten durch ein Schlüsselloch pressen will. Es funktioniert schlichtweg nicht.

Punkt 2 – Recherche ist der Schlüssel zum Erfolg

Buffet durchsuchte damals alle Unternehmen, die er in den verschiedenen Registern finden konnte. Er durchkämmte tausende Unternehmen, um die besten zwei herauszufiltern. Heute ist das viel einfacher. Ich kann meine drei bis vier Investment Kriterien festlegen, diese in meinen Screener eingeben und bekomme weltweit alle Unternehmen ausgespuckt, die dann zu diesen Kriterien passen. Das geht beispielsweise bei SimplyWall.st oder auch finviz.com.

Punkt 3 – In kleine Unternehmen investieren, um den Markt zu schlagen.

Investiere in kleine oder mittelgroße Unternehmen, wenn du langfristig den Markt schlagen möchtest. Wenn wir das Beispiel des deutschen Aktienmarktes nehmen. Dann haben wir den DAX. Der enthält die großen Unternehmen. Der MDAX, abgeleitet von Mid-Cap-DAX, enthält die mittelgroßen Unternehmen und der SDAX, abgeleitet von Small-Cap-DAX, enthält die Kleinunternehmen. 

Der Grund für die Suche bei den kleineren Unternehmen ist zum einen, das größere Potenzial zu wachsen. Ein Unternehmen wie Daimler, das schon den weltweiten Markt mit Autos beliefert, tut sich einfach schwerer, noch weiterzuwachsen. Ein kleines Unternehmen, das aktuell nur im eigenen Land Produkte verkauft, hat hier mehr Potenzial.

Zudem gibt es bei kleineren Unternehmen eine größere Chance, dass sie unter dem Radar vieler Analysten fliegen. Das heißt, die Chance ist größer, dass hier der Markt ineffizient arbeitet. Das bringt schöne Rabatte und Schnäppchen. Natürlich bringen solche Kleinunternehmen auch deutlich mehr Risiko mit sich. Deshalb ist es hier wichtig, dass die Finanzen stimmen. Das heißt eine geringe Verschuldung und idealerweise viel Cash auf der Seite als Puffer für schlechte Zeiten.

Punkt 4 – Heute ist es schwieriger, die Grundsätze ändern sich aber nicht.

1999 sagt Buffett, dass es zu diesem Zeitpunkt deutlich schwieriger war, als noch vor 40 Jahren, günstige Unternehmen zu finden. Er sagt aber auch, der Ratschlag würde sich in 100 Jahren nicht von heute unterscheiden. Das heißt, es gibt dieses Grundprinzip, auf dem alles aufgebaut ist. 

Und das heißt: Unternehmen kaufen, deren Preise unter ihrem aktuellen Wert stehen und warten. Buffett versucht NICHT leicht unterbewertete Unternehmen zu finden. Stattdessen geht er alle Werte durch, die es da gibt und sucht sich die wenigen aus, die stark unterbewertet sind.

Somit nutzt er das größte Potenzial und erzielt die größtmöglichen Renditen.

Punkt 5 – Kaufe Unternehmen, die du verstehst. 

Privatanlegern wird heute noch eingeredet, dass sie nicht wissen, was sie tun. Deshalb solle ein Privatanleger das Investieren den Großen überlassen. Buffett fand mit dem Auto-Versicherer Geico im Jahr 1950 eines seiner besten Investments, die er je tätigte. Und das trotz Gegenwind von Analysten, die auf die Versicherungsbranche spezialisiert waren. 

Und am Ende hatte der 21-Jährige tatsächlich gegenüber all diesen spezialisierten Analysten recht behalten. Das bedeutet, wenn du beruflich eine bestimmte Branche besser verstehst als die Analysten, wenn du Einblicke hast, die andere Leute nicht haben, dann kann das ein riesiger Investment-Vorteil sein. 

Nicht nur Buffett, sondern auch Peter Lynch predigt: „Kaufe nur Aktien, deren Unternehmen du auch verstehst.“ Denn dann hast du auch das Vertrauen in die Firma, deine Aktien zu halten, wenn der Kurs einbricht. 

Du kannst beispielsweise unterscheiden, ob der Kurs-Einsturz etwas mit dem Geschäft zu tun hat oder ob es das natürliche Auf und Ab der Börse ist. Wenn du ein Unternehmen also von A bis Z verstehst, dann ist das wie eine Landkarte, die dich im Börsendschungel von A nach B bringt.

Punkt 6 – Die ersten 100.000 Dollar sind die Schwersten

Laut Charlie Manger gibt es drei wichtige Eigenschaften, um aus wenig Geld ein Vermögen zu machen.

Erstens, weniger ausgeben als einnehmen – also überhaupt erst mal Geld zur Seite schaffen.
Zweitens, sich rational zu verhalten, was oft schwerer ist, als es klingt. Gerade wenn die Medien im Panik-Modus sind und der Aktienmarkt einstürzt, fällt rationales Verhalten schwer.
Und drittens den Ehrgeiz zu besitzen, diese Strategie auch durchzuziehen. Das heißt unterbewertete Aktien kaufen und auch zu halten, wenn diese einmal fallen. Gleichzeitig geht es darum, nur dann zuzuschlagen, wenn es wirklich Schnäppchen gibt.

Und das alles erfordert viel Ehrgeiz und eine positive Einstellung. Was für mich persönlich sehr ermutigend ist: Munger sagt, die ersten 100.000 Dollar seien die schwersten. Also das Schwere ist, den Schneeball erst mal ins Rollen zu bekommen. Das ist die größte Herausforderung. 

Wenn er dann einmal rollt, dann ist er schwer aufzuhalten. Denn mit mehr Geld lässt sich leichter noch mehr Geld verdienen. 

Im heutigen Artikel schauen wir auf Aussagen aus seinen jährlichen Aktionärsversammlungen an, in denen er verrät, wie du aus kleinen Beträgen von 10.000 Dollar oder weniger ein Millionenvermögen machen kannst. 

Fazit: Warren Buffet ist und bleibt eine Inspiration

Schaut man sich an, wie Warren Buffet zum Milliardär geworden ist, dann ist das eine riesige Inspiration für Privatanleger. Besonders seine Aussagen auf den jährlichen Aktionärsversammlungen motivieren einen dazu, noch tiefer zu graben und die Aktien mit dem größten Potenzial zu finden.

 

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